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Solo-Kraxeln am Spullersee (23. 5. 2009)

Nur zu nem Klettergarten wollt ich diesmal nicht, sondern wenigstens ein bisschen Höhe machen, und aber schon auch ein bissi kraxeln. Mit wollte niemand, und so zog ich mit meinem treuen iPod und höhlenerprobten Solo-Sicherungs-Technologie los. Der iPod vermochte es gar vorzüglich, das lästige Geplätscher der Bäche und das unnütze Zwitschern der Vögel durch saftige Beats zu ersetzen. Ich ließ noch offen welche Klettergärten, Gipfel etc. ich abklappern wollte, schlussendlich steuerte ich dann den Klettergarten bei den Spullerplatten gleich hinter dem See an, und da verweilte ich eh lange genug, so dass außer einer Ehrenrunde um den See kaum mehr Motivation für anderes übrig blieb. :) Spät genug wars dann auch schon, mit Jause hatte ich an den Platten fast 3 Stunden verbracht (wobei die meiste Zeit aber fürs Fluchen und das Binden aufgegangener Schuhbändel verbraten wurde).
Thumbnail Tolle Zacken
Nach meinen Berechnungen müsste das die Blisadonaspitze sein. Man siehts nid gut auf dem kleinen Foto, aber da waren ganz viele sehr cool aussehende Zacken. Ob sich die wohl klettern ließen? Ich weiss es nicht, ich habe keinen AV-Führer dieser Gegend. Wer hat Infos?
Thumbnail Spullerplatten
Das sind die Spullerplatten. Ich trollte nur auf der einen großen Platte unter der Bildmitte rum. Seitlich hochstolpern, Abseilen, Hochklettern mit Seilklemmen-Sicherung. Die hyper-gleichmäßigen Wasserrillen waren eine spaßige Erfahrung, jedoch war das ständige Abwinkeln der Füße ermüdend, da es kaum herkömmliche Tritte gab.
Thumbnail Wenn der Senf passt...
...wird alles andere zur Nebensache. Ich sitz da übrigens grad irgendwo mitten in der Spullerplatte, für die erste Kletterei suchte ich dann aber doch eine andere Stelle weils mir da zu steil runterging. XD
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Thumbnail Roggalspitze?
Auf die soll es sich ja auch ganz nett kraxeln lassen, wie man so im Führer nachliest oder wie sich auch ergoggeln lässt. Aber Absichern muss man das Ding glaub selber, das können (und wollen) wir noch nicht.
Thumbnail Besonders steil...
...ist es ja an den meisten Stellen nicht, vielleicht sogar noch flacher als am Pocksberg, aber je nach Route sind die Wasserrillen manchmal kaum vorhanden, und die nutzbaren Griffe und Tritte sind dann irgendwie Null. Zumindest bei meinem ausgesprochen mageren Können.
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Thumbnail Plattnitzer Jochspitze
Auch hier lässt sich lt. Führer sehr nett klettern, man erkennt die vielen Stufen, die erwähnt sind. Sei angeblich relativ leicht, sieht aber ganz schön ausgesetzt aus, da dem Grat entlang (von links nach rechts).
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Technische Daten: Talort war für mich Klösterle, es sind 757 steinige Höhenmeter rauf zum See, die Spullerplatten sind dann gleich hinter dem See, nochmal rund 70 Meter höher. Ich war in 1h 51 min am See und in weiteren 37 min an den Platten. Achtung: Im Sommer fährt ein Bus bis zum Spullersee! Selber fahren is nicht. Außer den Spullerplatten gibt es noch einige andere Klettergärten um die Ravensburger Hütte, steht z. B. alles im Panico-Kletterführer Vorarlberg. Die kletterbaren Berge im Umfeld habe ich eh schon erwähnt. Wie lange man von Dornbirn bis nach Klösterle fährt, verdränge ich wohl besser gleich. Ich grüße alle die mich kennen! zurück


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